Jung. Sozial. Engagiert.

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Jusos im Unterbezirk Landshut.

Wir Jusos sind die Jugendorganisation der SPD. Als Solche versuchen wir mit unseren Ideen und politischen Visionen die SPD zu gestalten. Unsere Arbeit dreht sich hierbei immer um unsere Grundwerte:

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität

Sind dir diese Werte auch wichtig? Dann wirst du mit Sicherheit bei den Jusos deine politische Heimat finden. Wenn du mehr erfahren möchtest. kannst du uns gerne jederzeit eine Nachricht mithilfe des Kontaktformulars oder bei Facebook zukommen lassen. Selbstverständlich kannst du auch jederzeit einmal bei unseren Treffen vorbeischauen.

Wir freuen uns auf dein Engagement!

31 Jahre nach Srebrenica: Jusos erinnern an den Völkermord und setzen Zeichen gegen Hass und Menschenfeindlichkeit

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Anlässlich des Jahrestages des Völkermords von Srebrenica luden die Jusos Landshut zu ihrem zweiten politischen Stammtisch ein. Im Mittelpunkt des Abends stand die Erinnerung an eines der schwersten Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs – und die Frage, welche Lehren daraus für die Gegenwart gezogen werden müssen. 

Neben zahlreichen interessierten Gästen nahmen auch Genoss:innen der SPD aus Stadt und Landkreis sowie der DGB-Jugendsekretär Johannes Schlieter an der Veranstaltung teil. Schlieter hat sein Amt bei der DGB vor knapp 1,5 Monaten begonnen und stellte zu Beginn sein Programm vor. 

Den eindrucksvollen Vortrag hielt Kenan Kanuric, dessen Familie und Verwandte die Ereignisse des Bosnienkrieges selbst erlebt haben. Neben den historischen Fakten schilderte er auch persönliche Berichte und Erfahrungen aus seiner Familie. Gerade diese Verbindung von Zeitzeugenberichten und den historischen Hintergründen machte den Vortrag besonders bewegend und sorgte bei den Anwesenden für eine nachdenkliche Atmosphäre. Kanuric erinnerte daran, dass die von den Vereinten Nationen zur Schutzzone erklärte Enklave Srebrenica am 11. Juli 1995 von bosnisch-serbischen Truppen unter General Ratko Mladić eingenommen wurde. Innerhalb weniger Tage wurden mehr als 8.000 bosniakische Jungen und Männer systematisch ermordet. Rund 30.000 Frauen, Kinder und ältere Menschen wurden gewaltsam vertrieben. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien sowie der Internationale Gerichtshof stuften die Verbrechen später eindeutig als Völkermord ein. Im anschließenden Austausch wurde deutlich, dass Erinnerungskultur weit mehr bedeutet als den Blick in die Vergangenheit. Sie ist zugleich ein Auftrag für die Gegenwart. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass Demokratie, Menschenrechte und der Schutz von Minderheiten niemals selbstverständlich sind, sondern täglich verteidigt werden müssen. Gerade in einer Zeit, in der rassistische und menschenfeindliche Parolen wieder lauter werden und Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Kultur ausgegrenzt und gegeneinander ausgespielt werden, müsse entschieden widersprochen werden. Hass beginne nicht erst mit Gewalt – er beginne mit Worten, mit Ausgrenzung und der systematischen Entmenschlichung anderer Menschen. Solchen Entwicklungen gelte es entschlossen entgegenzutreten, bevor sie sich verfestigen. Die Jusos und die SPD machten deshalb deutlich, dass das Versprechen „Nie wieder“ keine leere Floskel sein dürfe. Die Erinnerung an Srebrenica sei Mahnung und Verpflichtung zugleich: Völkermord, ethnische Säuberungen und jede Form von Menschenfeindlichkeit dürfen niemals relativiert oder vergessen werden. Demokratie lebt von einer offenen Gesellschaft, vom Respekt voreinander und vom entschlossenen Einsatz gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Der Stammtisch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig politische Bildungsarbeit und der persönliche Austausch sind, um Geschichte lebendig zu halten. Denn nur wer sich mit den Verbrechen der Vergangenheit auseinandersetzt, kann dazu beitragen, dass sich solche Gräueltaten niemals wiederholen.

Wir haben einen neuen Vorstand

Heute haben wir Jusos im Landkreis Landshut uns neu aufgestellt – mit einem starken, jungen und vor allem motivierten Team ✊

Mit einer neuen Doppelspitze gehen wir gemeinsam in die Zukunft:
Annika Hagn (Vilsbiburg) & Julian Pletz (Essenbach) übernehmen den Vorsitz, unterstützt von unseren Stellvertretern Kenan Kanuric (Niederaichbach) und Jona Münch (Stadt Landshut).

Dazu kommt ein engagiertes Team an Beisitzer:innen:
Simon (Essenbach), Frea (Essenbach), Manu (Landshut), Lara (Landshut), Lukas (Vilsbiburg), Katharina (Buch am Erlbach), Alexander (Landshut), Miriam (Hohenthann), Lennart (Landshut), Kim (Landshut) und Patrick (Vilsbiburg).

Viele von uns waren bereits bei der Kommunalwahl aktiv – jetzt wollen wir diese Energie bündeln, uns besser vernetzen und als junge, progressive Stimme im Landkreis sichtbarer werden.

Besonders gefreut hat uns der Besuch von Ruth Müller (MdL & Kreisrätin) sowie Kreisrat Hans Lugner. Eure Worte und eure Unterstützung zeigen, wie wichtig unsere Rolle als politischer Nachwuchs ist – und dass wir diesen Weg nicht alleine gehen.

Wir haben richtig Bock auf die kommenden Monate. Auf neue Ideen, klare Haltung und darauf, wieder mehr junge Menschen für Politik zu begeistern.

Jetzt geht’s los.

Ruhig bleiben!

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit. Malu Dreyer verkündete im Willy-Brandt-Haus das Ergebnis des Mitgliederentscheids zum SPD-Parteivorsitz.

Vorhang auf!

Rettet unser Theater! Das Stadttheater Landshut muss saniert werden.

Jusos Niederbayern

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