„Lage und Zukunft der Sozialdemokratie“ war das Thema einer breit eingeladenen Diskussionsveranstaltung der Juso Bezirke Oberpfalz und Niederbayern am 22.1.11 im Saal des Goldenen Fasses in Regensburg. Juso Bezirksvorsitzender Sebastian Roloff konnte hierfür die Sprecherin des Instituts Solidarische Moderne, Andrea Ypsilanti, gewinnen.
Die Veranstaltung stieß auf sehr großes Interesse, der Saal war bis auf den letzten Stehplatz gefüllt und die Jusos konnten zahlreiche auch prominente Vertreter der Sozialdemokratie in der Oberpfalz und Bayern begrüßen, hierunter waren u.a. der SPD Bezirksvorsitzende MdL Franz Schindler, Regensburgs SPD Vorsitzende MdL Margit Wild, Regensburgs 3. Bürgermeister Joachim Wolbergs, der Landrat des Landkreises Schwandorf und Bezirksrat Volker Liedtke, sowie der Juso Landesvorsitzende in Bayern, Philipp Dees.
Liebe Genossinnen und Genossen,
ich hätte nie geglaubt jemals so eine Formulierung wählen zu müssen, aber nun ist es soweit: wie ihr bereits den Medien entnommen habt, werde ich aus der SPD aus- und als Juso-Bezirksvorsitzender zurücktreten. Ihr findet eine Erklärung über meine Beweggründe im Anhang. Zu dieser Erklärung und meinem Entschluss, mich aus der SPD zurückzuziehen, werde ich mich am Freitag, den 07.01.2011 ab 11 Uhr in Dingolfing öffentlich äußern.
von Dariusch Klett *
Nach dem historisch schlechten Bundestagswahlergebnis für die SPD im September 2009 wurde nach Gründen für die Schmach gesucht. Neben etlichen weiteren Gründen wurde vor allem die Rente mit 67 hervorgehoben. Konsens scheint es zu sein, sowohl bei den BefürworterInnen als auch bei den GegnerInnen der Rente mit 67, dass sie mitverantwortlich für die Wahlniederlage ist.
Einladung zur Diskussionsveranstaltung mit Andrea Ypsilanti (Mitglied des Hessischen Landtages)
Die SPD befindet sich seit der verheerenden Wahlniederlage vor gut einem Jahr immer noch in einem Diskussionsprozess, wie mit diesem Ergebnis umzugehen ist, worin seine Ursachen liegen und welche notwendigen Schlüsse hieraus zu ziehen sind. Der zu diesem Zwecke einberufene außerordentliche Bundesparteitag Ende September hat hierzu nur unzureichend beigetragen, so dass diese Diskussion auf allen Ebenen der Partei weitergeführt werden muss.