Die Jusos Niederbayern gratulieren dem wiedergewählten Landesvorsitzenden Philipp Dees und blicken sehr zufrieden auf die Landeskonferenz der Jusos Bayern vom 14.-15. Mai in Bamberg zurück. Die aus Niederbayern gestellten Anträge mit den Titeln „Menschenrechtsverletzungen in Guantanamo beenden“, „LED Beleuchtung also kommunaler Beitrag zum Klimaschutz“ und der Antrag „ Nur Juso-Mitgliedschaft stärken“ wurden mit großer Mehrheit verabschiedet.
München, 03.05.2011
Zur Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung erklärt der Juso-Landesvorsitzende Philipp Dees:
„Die Jusos Bayern lehnen die Vorratsdatenspeicherung entschieden ab. Es gibt keinen Beleg dafür, dass die Vorratsdatenspeicherung notwendig oder wenigsten hilfreich dabei ist, Straftaten zu verhindern. Sie drückt aber aus: Grundsätzlich ist jeder Mensch verdächtig, eine schwere Straftat zu planen, und muss daher möglichst lückenlos überwacht werden. Das ist ein hoffnungsloses und gefährliches Menschenbild.
Bei der Mahnwache am 4. April vor dem KKI Isar I in Niederaichbach sprach der Juso Landeschef Philipp Dees vor rund 300 Demonstranten. In seiner engagierten Rede forderte der Vorsitzende der bayer. Jusos eine Rückkehr zum unter Rot-Grün ausgehandelten Atomkonsens. “Man dürfe sich vom verkündeten Atommoratorium nicht einlullen lassen“, so Dees.