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Jusos wachsen weiter Dull bleibt Vorsitzender - Unterschriften gegen Sperrzeitverlängerung in Deggendorf

Lokalpolitik

Jusos sehen in restriktiver Regelung Gefahr für Hochschulstadt Deggendorf

Hengersberg. Bei der Unterbezirkskonferenz beim Peterwirt in Hengersberg haben die Jusos auf eine positive Jahresbilanz mit zahlreichen Veranstaltungen und neuen Mitgliedern verwiesen. Bei den Wahlen wurde der Vorsitzende Manuel Dull einstimmig wiedergewählt. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch einen Austausch mit Kommunalpolitikern über die Lage der Kommunen.
Gemeinsam mit ihren Gästen aus der Kommunalpolitik, Marktrat Ewald Straßer, Kreisrat Ambros Pronold und die SPD-Ortsvorsitzenden aus Moos und Stephansposching, Erich Herrmann und Inge Slowik, diskutierten die Jungpolitiker Möglichkeiten, die Förderung für den ländlichen Raum zu verbessern, und verurteilten den FDP-Ansatz die Gewerbesteuer abzuschaffen. "Zuschüsse müssen schneller ausgezahlt und der Ausbau der Breitbandversorgung wie in anderen Ländern zentral durch den Freistaat ausgehandelt werden", forderte der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Ewald Straßer.

SPD-Unterbezirksvorsitzende Rita Hagl wies in ihrem Grußwort auf ein "Versteckspiel" von schwarz-gelb bis nach der NRW-Wahl im Mai hin. Weitere Belastungen für die Bürger und die Kommunen wie Kopfpauschale, Abschaffung der Gewerbesteuer und Sozialkürzungen würden erst nach der Wahl umgesetzt. Die "Mövenpick-Partei" FDP mit ihrem Vorsitzenden Guido
Westerwelle wolle die Geschichte umschreiben und die Schuld am Schuldenhaushalt den Hartz-IV- Empfängern anstatt Groß-Banken und der eigenen Inkompetenz zuschieben. Die steigenden Mitgliederzahlen der SPD im Unterbezirk zeigten, dass die Menschen erkennen, dass die neue SPD mit Sigmar Gabriel die Interessen der Menschen in den Vordergrund stelle und wieder ein stärkerer Einfluss auf die Bundespolitik notwendig sei.
Manuel Dull verwies auf zahlreiche politische und gesellschaftliche Veranstaltungen. Mit abendlichen Infoständen auf Stadtplätzen und dem Juso-Fußballturnier habe man auch neue Mitglieder gewinnen können. So habe man bereits rund 160 Mitglieder im Unterbezirk, die "ihren Beitrag bezahlen, obwohl man auch Juso-Mitglied sein kann, ohne Beiträge abzuführen", sagte Dull im Hinblick auf eine JU-Aktion in Deggendorf, weil dort gut ein Drittel der Mitglieder trotz Beitragspflicht nicht bezahle. Durch den Aufbau weiterer Juso-Strukturen sollen die bereits guten Verbindungen zu den Ortsvereinen weiter verbessert und die Politik flächendeckend vor Ort mitgestaltet werden. "Das Gute an den Jusos ist die Diskussion über alle Themen", zeigte Dull die Bereitschaft des Unterbezirks in Sitzungen nicht nur die Meinung des Juso-Bundesvorstands zu vertreten. Für die Zukunft planen die Jusos Tagesseminare zu Themen wie Umwelt- und Kommunalpolitik, aber auch wieder gesellschaftliche Veranstaltungen zu organisieren.
Bei den Wahlen wurde der 21-jährige Manuel Dull aus Offenberg, der daneben in Neuhausen SPD-Ortsvorsitzender ist, einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. Als Stellvertreter stehen ihm vom Deggendorfer Kreisverband Rene Gomm, Marcus Reinert und Amadou Sow, aus Freyung Stephan Köberl, Anna Hagl und Bettina Blöhm zur Seite. Als Beisitzer fungieren Oliver Herceg, Michael Hagl, Jan Kupecek und Stefanie Gutsmiedl.

Die neue Vorstandschaft mit den Gästen der Juso-Unterbezirkskonferenz (v.l): Oliver Herceg, Ewald Straßer, Thomas Asböck, Erich Herrmann, Marcus Reinert, Manuel Dull, Rene Gomm, Anna Hagl, Rita Hagl, Amadou Sow, Stefanie Gutsmiedl, Michael Hagl, Jan Kupecek, Inge Slowik, Ambros Pronold, Bettina Blöhm und Stephan Köberl. (Foto: Juso)

 

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